Posts mit dem Label Windows 8 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Windows 8 werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 11. Januar 2014

Drei interessante Artikel von Ben Thompson zu ChromeOS

Ben Thompson hat in seinem Stratechery Blog in den letzten Tagen drei interessante Posts über bzw. mit Bezug zu ChromeBooks / ChromeOS veröffentlicht. Diese Texte arbeiten klarer als viele sonst geschriebene Artikel die Punkte heraus, die ein ChromeBook eigentlich attraktiv machen.



'CHROMEBOOKS AND THE COST OF COMPLEXITY'

Der erste Artikel enthält den folgenden, wichtigen Absatz, in dem letztlich die Misere der heute im PC Bereich noch vorherrschenden Windows Welt in wenigen Worten beschrieben ist:
'The problem, though, comes when you overshoot your customer’s needs. In that case, it’s not simply that the additional performance is not valued by your customers; rather, the bigger problem is that the additional complexity that necessarily accompanies said performance is actively harmful to your customer’s user experience. Your product is not only becoming more expensive, but it’s actually becoming worse from your customer’s point-of-view.'
Ich würde das so übersetzen, dass Microsoft mit seinem Window Betriebssystem heute - und eigentlich schon seit langer Zeit - die Bedarfe des größten Teils der Nutzer übererfüllt, was den Funktionsumfang des Betriebssystems angeht. Dieses mehr an Funktion ist dann aber nicht mehr eine nette Dreingabe, es führt vielmehr dazu, dass die damit einhergehende zusätzliche Komplexität das Produkt aus Sicht der meisten Nutzer verschlechtert, da sie die Verwendung der eigentlich benötigten Funktionen erschwert.

Die Chance, die ein Neuankömmling wie ChromeOS dann in diesem eigentlich fest in der Hand eines einzelnen Herstellers befindlichen Marktes hat, faßt Thompson so zusammen:
'Meanwhile, the new entrant may not have all of the required performance – like my Chromebook – but along with that missing performance comes additional simplicity. Paradoxically, the fact the new entrant has less-than-desired performance makes it even better from a user experience standpoint.'
Ein neues, konkurrierendes Produkt wie ein ChromeBook hat also gerade durch seine 'Funktionsarmut' eine eigene Chance, denn damit einher geht die Gelegenheit zu einer großen Komplixitätsreduktion. Die allermeisten Nutzer werden von Simplizität profitieren und Google hat mit ChromeOS den Fokus genau darauf gelegt.

Das ist auch gleichzeitig der Punkt, den die meisten Kommentatoren - meist daran gewöhnt mit komplexen, technischen Gerätschaften umzugehen - nicht verstehen können: Weniger kann mehr sein. Viel mehr sogar.

'THE BEST ANALOGY FOR CHROMEBOOKS ARE IPADS'

Der nächste Artikel vertieft dieses Thema noch einmal, u. a. mit diesem Punkt:
'Using a Chromebook = Using the Chrome browser on a Mac or PC No, it doesn’t. As McAlister wrote, you don’t have to deal with any of the OS cruft endemic on all other operating systems.'
Es ist eben nicht so, dass ich an Stelle eines ChromeBooks - auf dem ich diese Zeilen gerade schreibe - einfach einen Windows Rechner mit dem Chrome Browser nutzen könnte und damit mehr hätte, nur weil ich dann theoretisch auch Photoshop starten könnte. Ich habe stattdessen in vielen Nutzungsszenarien weniger, denn ich werde abgelenkt von langen Startzeiten, irgendwelchen Updates, potentiell schädlicher Software und Tonnen von Funktionen, die ich vermutlich niemals brauchen werde.

'WINDOWS 8 AND THE COST OF COMPLEXITY'

Der dritte Artikel schließlich dreht sich eigentlich um Windows 8, behandelt aber auch das Thema der (überflüssigen) Komplexität von heutigen Betriebssystemen - insbesondere von Windows 8 - und schlägt am Ende den Bogen zu ChromeOS. Interessant finde ich aber auch dieses Argument:
'..,it’s not just that tablets occupy more of a user’s time, but that by doing so they make any performance issues on one’s PC less pressing simply because you use it less. To put it another way, users are likely to have a higher standard for their primary computing device than they are a secondary one; as PCs become secondary devices for more and more people the standard for “good enough” becomes lower and lower.'
Dadurch, dass neue Gerätschaften wie Smartphones und Tablets einen immer größeren Anteil an unserer Nutzung von Computern im weitesten Sinne haben werden sie zu unseren wichtigsten Geräten. Hier wird man daher eher / stärker investieren und sich die Geräte kaufen, die die beste Leistung bringen.

Der PC hingegen muss nur noch 'gut genug' sein für die immer seltener werdenden Tätigkeiten, für die er noch unverzichtbar ist. Das hat für den klassischen PC Markt gleich mehrere negative Aspekte:

  1. PCs werden seltener ersetzt, da es auf Grund der geringeren Nutzung leichter zu 'ertragen' ist, wenn sie nicht optimal funktionieren.
  2. Es ist immer weniger zu rechtfertigen / notwendig für jedes Familienmitglied einen eigenen PC anzuschaffen. Es kommt eher darauf an die Geräte sinnvoll teilen zu können.
  3. Bei Neuanschaffungen steht nicht mehr die Performance im Mittelpunkt, sondern der Preis.
  4. Grundlegende Nutzungsprobleme mit einem PC führen eher zu dessen Abschaffung oder zur Ersetzung durch ein problemloses, günstiges Gerät wie ein ChromeBook.
Auch finde ich Thompsons Einschätzung schlüssig, dass Microsoft mit Windows 8 und der gespaltenen Oberfläche - hier 'Metro', dort klassischer Desktop - das Problem der überflüssigen Komplexität noch einmal drastisch verschärft hat.

Die Zukunft

Die Zukunft kann man nicht voraussehen, aber mich würde es wundern, wenn der Markt für Windows PCs sich noch einmal grundlegend erholen würde. Das gilt zumindest für den Privatkundenbereich. Vielleicht kommt es in 2014 noch einmal zu einer Absatzsteigerung, weil viele Unternehmen gezwungen sein werden ihre Windows XP Rechner auszutauschen, aber das dürfte nur ein Strohfeuer sein. 

Was Microsoft auf absehbare Zeit bleibt ist das wohl mit Abstand größte Angebot an Programmen (warum hat Microsoft eigentlich nie Apple's Slogan 'There's an App for That' gekontert?) und insbesondere das Office Paket, welches gerade in Unternehmen die Grundlage für ungezählte Geschäftsprozesse ist. Beides zusammen ist heute oft noch ein Hinderungsgrund für den Kauf eines ChromeBooks.

Doch mit jeder Anwendung, die ins Web und in die Cloud wandert, wird diese Basis geringer.

Weitere Links zu ChromeOS

Samstag, 6. April 2013

Ein Abstieg in die Windows Crapware Hölle (Plädoyer für das ChromeBook)

Eigentlich dränge ich mich schon lange nicht mehr bei Bekannten und Verwandten für die Lösung von Problemen auf, die ’irgendwas mit Computern’ zu tun haben. Vor ein paar Tagen war es dann doch mal wieder so weit. Da ich selbst schon lange keinen Windows PC mehr erworben habe fand ich die dabei gewonnenen Eindrücke so interessant, dass ich sie einmal aufschreiben will.

Teil 1: Die verfluchte ASK Toolbar

Der erste Teil war leicht und der Grund warum ich mich überhaupt auf die Sache eingelassen habe. Es begann mit dem Satz der Bekannten ’Also seit gestern bin ich mit Google fertig!’. Das konnte ich natürlich nicht ignorieren und auf die Frage was dahinter steckt stellte sich heraus, dass der von mir empfohlene Chrome Browser seit einiger Zeit eine nervige Toolbar zeigte und auch die Suchmaschine verstellt sei.

Ich denke jeder, der sich um Windows Rechner zu kümmern hat, weis welche Toolbar hier gemeint ist: Natürlich die supernervige ASK Toolbar, die Oracle einem nun bei den viel zu häufig notwendigen Java Updates unterschiebt. Wer will kann sich an dieser Petition beteiligten, die sich gegen dieses Vorgehen richtet.

Für mich war das der Grund nicht nur Ask zu deinstallieren, sondern auch Java komplett von diesem Rechner zu entfernen. Kein leichter Schritt für mich als Java Entwickler, aber Oracle treibt es hier gerade eindeutig zu weit und angesichts der jede Woche neu auftauchenden Sicherheitsprobleme kann man eigentlich niemandem mehr zumuten Java ohne Not auf seinem Rechner zu behalten.

Teil 2: Der nagelneue, aber unbrauchbare Windows 8 Laptop

Da ich nun schon mal dabei war ging es danach an den kostengünstigen, frisch beim Media Markt erworbenen Toshiba Laptop mit Windows 8. Hier war eigentlich nur die Frage zu klären was bestimmte, immer wieder auftauchende Warnungen zu bedeuten haben. Aber nun begann der Teil, der mehr als zwei Stunden dauern und einiges an Nerven kosten sollte.

Wie man es gewohnt ist habe ich erst einmal Windows die aufgelaufenen Updates installieren lassen. Das geht ja normalerweise recht schnell. Hier dauerte dieser automatische Vorgang mehr als eine Stunde. Und wenn ich mehr als eine Stunde sage meine ich das wortwörtlich.

Auch der erste Start nach dem Update dauerte enorm lange. Der fünf Jahre alte Laptop, den ich am vergangenen Wochenende auf Windows 8 aktualisiert hatte, ist dazu im Vergleich rasend schnell.

Endlich auf der Wir-dürfen-sie-nicht-mehr-Metro-nennen Oberfläche angekommen wurde dann auch klar warum das nagelneue Gerät so unglaublich langsam war: Tonnen von Crapware, die den Laptop schon out of the box zu einer verkrüppelten Schnecke machten. Die folgende Software habe ich dann - mit vielen Reboots - deinstalliert. Die Reihenfolge geht grob von ‘harmlos, aber unnötig’ hin zu einer Sache, die ich für einen echten Täuschungsversuch halte:
  • Ein Programm, welches einen Amazon Link auf den Desktop legt.
  • Nero: Das hatte ich in Erinnerung als Programm zum CD und DVD Brennen. Aber in diesem 800MB großen Monster muss sich heute alles mögliche verbergen. Gelöscht, da Windows 8 für Datensicherungen etc. völlig ausreichende Möglichkeiten schon mitbringt.
  • McAfee: Ein Virenscanner ist unter Windows notwendig, aber Microsoft hat mit dem Defender inzwischen selbst ein entsprechendes Produkt in Windows 8 integriert. Also runter damit.
  • Irgendein Downloadhelfer, der sich in allen Browsern eingeklinkt hatte und dessen Icon selbst nach der Deinstallation nicht verschwinden wollte. Unnötig.
  • Ein Program für ‘Internet Anonymität’. Ich habe es mir nicht genauer angesehen, aber Browser wie Chrome haben mit dem Inkognito Modus selbst bessere Mittel schon integriert. Weg damit, im Zweifelsfall ist damit auch eine potentielle Spionagesoftware entfernt.
  • Ein ‘PC Beschleuniger’. Nach dessen Deinstallation verschwanden die meisten der irritierenden Meldungen und der Laptop wurde spürbar schneller!
  • Ein ‘App Store’ von Intel. Auf einem Rechner mit AMD Prozessor. Runter damit.
  • Eine Spieleplattform. Sie zeichnete sich dadurch aus, dass man bei der Deinstallation jedes der ca. 20 angebotenen Spiele separat für die Deinstallation auswählen muss. Geht es noch stumpfer? Ja:
  • Noch ein paar Programme, die sich tief in den Browsern eingenistet hatten. Das scheint ein Trend zu sein um die Benutzer in der heute wichtigsten Anwendung auf dem PC beeinflussen und vielleicht auch beobachten zu können. Eines dieser Programme hatte einen Deinstaller, der die vorausgewählte Option hatte mit der Deinstallation gleich eine andere Müllsoftware zu installieren.
  • Eines dieser Programme war vermutlich für die Änderung der Suchmaschine und der Startseite im frisch installierten Chrome Browser verantwortlich. Das ist der Teil, den ich für hart an der Grenze zu einer böswilligen Täuschung halte: Hier wurde ohne den Benutzer zu fragen die mir bis dato unbekannte Delta Search eingestellt. Der folgende Screenshot zeigt sie:


Selbst ich habe einen Moment gebraucht um zu bemerken, dass ich hier nicht in der Google Suche gelandet war, denn die fetten Werbeanzeigen erst kommen sobald man mit der Seite interagiert. Wenn man sich die Links oben anschaut, so führen diese teilweise sogar zu Google Diensten. Wirklich frech und offensichtlich so gestaltet, dass sie bei den Nutzern den Eindruck der gewohnten Google Suche erwecken sollen. Ob Google diese Seite kennt?

Nach diesen Schritten war der Rechner dann schon besser nutzbar. Übrig blieben nur ca. 10 Anwendungen von Toshiba. Da nicht unmittelbar klar war welche sie Funktion haben - vielleicht wichtig - habe ich mich darauf beschränkt die Apps zu deinstallieren, die durch Meldungen nervten und alle entsprechenden Icons von der ‘Metro’ Oberfläche zu entfernen.

Eigentlich hätte der Abend dann in einem Erfolg enden können. Allerdings stellt sich dann das Problem ein, dass die Maus nach dem Benutzerlogin nicht mehr funktionierte. Erst am nächsten Tag löste sich das Problem, da plötzlich (meint: ohne Zutun von irgendjemandem) alles wieder funktionierte. Irgendwie dubios und wenig Vertrauen erweckend.

Windows 8 ist kompliziert, die ‘Verbesserungen’ machen es unbrauchbar

Ich befasse mich erst seit ein paar Tagen intensiver mit Windows 8. Grundsätzlich sieht es meiner Meinung nach an vielen Stellen schicker aus als je zuvor. Und wenn man sich ein paar Tastenkombinationen wie STRG+ESC, Windowstaste+C und Windowstaste+X merkt kommt man gut voran.

Trotzdem ist es ein tief gespaltenes System, welches die altbekannte Desktopmetapher mit der neuen ‘Metro’ Oberfläche ergänzt, dabei aber noch keine durchgehende Linie erkennen lässt. Ein produktiveres Arbeiten ist damit meiner Meinung nach nicht möglich, zu oft muss man zwischen den verschiedenen Gesichtern des Betriebssystems umdenken und wie ich jemanden ohne große Kenntnisse im Umgang mit Computern erklären sollte was man wo am besten macht hat sich mir bisher nicht erschlossen.

Wenn dann noch Massen von ‘Verbesserungssoftware’ vorinstalliert sind, die den neuen Windows Nutzer mit Warnungen und Hinweisen anspringen, wird die ohnehin schon steile Lernkurve unüberwindlich.

Microsoft müsste seine Marke besser schützen

Die Verkaufszahlen von Windows 8 sind offenbar alles andere als gut. Abgesehen von den Problemen, die Microsoft sich selbst zuzuschreiben hat, verschlimmert das offene Modell der Distribution von Windows Geräten die Situation jetzt noch weiter.

Dieses Problem ist in der Windows Welt nicht neu, aber angesichts der schon grundsätzlich bei Windows 8 vorhandenen Akzeptanzprobleme - und der wachsenden Konkurrenz durch sehr einfach zu bedienende Geräte wie Tablets - sind Kunden heute glaube ich weniger bereit so etwas als gegeben hinzunehmen und die Schuld für grauenhaft funktionierende Rechner bei sich selbst zu suchen.

Vermutlich müsste Microsoft versuchen seine Hersteller und den Vertrieb hier stärker an die Kandare zu nehmen. Oder die selbst hergestellten Surface Produkte aggressiver vertreiben und so in Konkurrenz zu den anderen Herstellern treten. Dies sind aber alles keine Lösungen, die sich schnell durchsetzen lassen. Vermutlich ist es schlicht am einfachsten Windows 8 komplett zu vermeiden.

ChromeBooks: Die problemlose Alternative

Nach diesen Erfahrungen in der Windows 8 Welt empfehle ich jedenfalls erst recht bei der Neuanschaffung eines Laptops ernsthaft über ein ChromeBook nachzudenken. Inzwischen sind diese Geräte auch in Deutschland verfügbar, Google hat dazu eine eigene Startseite aufgebaut.

Welche Argumente für ein ChromeBook sprechen hatte ich vor langer Zeit schon einmal in einem ziemlich umfangreichen Post beschrieben. In Kurzform sind es für mich weiterhin diese Punkte:
  1. ChromeBooks sind extrem simpel zu verwendende Geräte: Die erste Einrichtung geht in Minuten (es geht dabei eigentlich nur um die WLAN Konfiguration), danach muss nichts mehr gemacht werden.
  2. Die Sicherheit von ChromeOS ist die beste, die man heute als Endverbraucher von einem Betriebssystem bekommen kann. Das Konzept macht Virenscanner etc. überflüssig. Auch wer beim Onlinebanking bisher immer ein schlechtes Gefühl hatte sollte überlegen zu wechseln.
  3. Ein ChromeBook lässt sich einfach mit vielen verschiedenen Personen teilen, die einzelnen Benutzer sind dabei komplett voneinander getrennt und können sich nicht in die Daten schauen.
  4. Die Preise sind meist deutlich niedriger als bei Windows Geräten.
  5. Ein ChromeBook startet extrem schnell, aus dem Schlafmodus heraus ist es ähnlich schnell verfügbar wie ein Tablet.
  6. Die Oberfläche von ChromeOS ist Windows Benutzern vertrauter als die von Window 8.
  7. Keine nervigen Updates von allen möglichen Programmen. Das Betriebssystem aktualisiert sich still im Hintergrund und das war es auch schon.
  8. Es gibt gar keine Möglichkeit für die Geräteanbieter oder den Vertrieb irgendwelche Crapware zu installieren.
  9. Google aktualisiert ChromeOS oft und baut die Funktionen alle paar Wochen aus. 
  10. Das System verstopft nicht im Laufe der Zeit - wie von Windows gewohnt - mit Überresten von alten Programmen und wird immer langsamer. Google verspricht hingegen, dass das System mit der Zeit eher schneller wird. Nach meiner Erfahrung mit einem ChromeBook stimmt das.
Trotzdem sind ChromeBooks nicht für jeden Zweck geeignet. Wenn z. B. das Microsoft Office in vollem Umfang gebraucht wird oder irgendeine auf Java basierende Software (z. B. das ELSTER Programm und auch die Elster Online Webseite) muss über Alternativen nachgedacht werden.

Aber man sollte vor einer Neuanschaffung in jedem Fall einmal einen Blick auf die Option ChromeBook werfen